Übungsabend am Int. Tag der Feuerwehrleute


Eigentlich war für diesen Abend eine Ausbildung zur Drehleiter geplant, wo auf das Anleitern und Co. eingegangen werden sollte.

Spontan hat der Kommandant entschieden lieber einen Übungsabend daraus zu machen. Und da die Anwärter seit Wochen nicht in der Stadt waren, fand dieser auch auf unserem Privatanwesen statt. Dort hatten wir unsere Ruhe und konnten problemlos und ohne irgendwelche Störungen unsere Übungen durchführen. Zuerst haben wir uns mit der „Löschung mit Schaum“ auseinander gesetzt. Klar wissen wir von der FFW Meisterbastler-Kreis wie man löscht und auch wie man mit Schaum löscht, aber es ging uns darum zu üben…..wie wir besser und schneller die Brände in Griff bekommen. Und ja….obwohl wir schon einige Zeit bei der Feuerwehr sind, haben wir heute etwas neues gelernt.

 

OOC(Out of Character) dachte ich nämlich bisher beim Löschen mit dem Dachmonitor, käme es auf die Wasserpartikel an….das diese den Brand treffen. Da lag ich aber falsch, denn ausschlaggebend sind die Prims die abgefeuert werden. Das bedeutet für uns das wenn wir einen Löschvorgang mit dem Dachmonitor starten….absolut nichts im Weg sein darf, was den Wasserstrahl aufhalten könnte. Wir dürfen also bei einem Brandeinsatz nicht denken…..och tralalala….der Wasserstrahl streif leicht die Haltestelle. Denn so würde die Haltestelle die Löschprims aufhalten, sodass sie niemals das Feuer erreichen würden und wir würden uns dumm & dämlich löschen

 

Der Höhepunkt des Übungabends war allerdings dann der Hausbrand. Für diesen hatte der Kommandant(Mieter der Villa) 3 Hauptfeuer  in unsere Villa gerezzt, die jeweils bis zu 10 Childfire rezzen konnten. Letztendlich stand unsere komplette Villa in Brand und bis auf eine Tür waren eine Fluchtwege dicht. Bei dieser Übung ging es darum auch mit extremen Bränden umzugehen und nicht gleich bei eintreffen mit der Situation überfordert sind. Denn aus jedem kleinen Feuerchen kann auch schnell ein Großbrand entstehen.
Der Übungabend hat mir richtig Spaß gemacht und ich konnte einiges für mich mitnehmen was die Arbeit als Feuerwehrfrau angeht.

 

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